Monate: Februar 2014

Liebe

Babydoll! Hier eine Liste der Gründe, warum du eine Granate bist und ich eine Granate für dich fangen würde und was dich zur weltbesten Mitbewoherin macht (#nochlangnichtalles) [1] Du machst Haufen. Haufen aus meinem Chaos. Wenn es dir zu bunt wird stapelst du all mein verstreutes Zeug auf zu einem großen Berg. Den muss ich dann nur noch nehmen und in mein Zimmer transportieren. [2] Du kannst kochen. Ich nicht. Du kannst auch vorrausschauend einkaufen. Ich nicht. Ohne dich wäre ich längst verhungert oder als Folge ständigen Junkfoodkonsums an Adipositas erkrankt. [3]Du bist ein Morgenmuffel. Ich auch. Sich morgens um halb acht im Wohnzimmer zu begegnen und erst mal ordentlich motzen – das ist wahre Verbundenheit. Und mit dem Wissen, dass du genauso grummelig bist, wie ich, kann ich den Tag viel besser überstehen. [4]Du hast eine Flatrate. Extra für mein Netz. Mit der rufst du an. Wann immer du gerade ein paar Minuten frei hast. Oder du schreibst SMS. Obwohl wir nicht die gleichen Studiengänge oder den gleichen Arbeitsplatz haben, wir rocken die Tage …

Hip Hop Jam II

 Alter Schinken. Kann man ja mal machen!The Bridge e.V. schafft neuen Raum für Hip Hop in Braunschweig und startet mit gelungener Auftaktveranstaltung „Jam unter der Brücke“ Es riecht nach Farbe, wenn gerade keine Beats aus den Boxen kommen und niemand dazu  breakdanct oder seine Zeilen ins Mike spittet, ist das Zischen von Sprühdosen zu vernehmen. Leute sitzen, stehen, sprayen, schauen, chillen und dazu knallt die Sonne in feinster Spätsommermanier vom Himmel: Am Samstag, den 08.09.2012 lud THE BRIGDE e.V. zum „Jam unter der Brücke“. Hip Hopper und Hip Hopbegeisterte versammelten sich zu diesem Anlass an einer Brückenunterführung (Broitzemerstraße/ Münchenstraße gegenüber des Jolly Joker) im westlichen Ringgebiet. Auf Gesuch des Vereins hat die Stadt Braunschweig hier die 400 Quadratmeter großen Brückenwände zum Sprayen freigegeben. Eingeweiht wurden diese von regionalen und überregionalen Graffiti-Künstlern, die ein knallbuntes Gesamtkunstwerk erschufen. Für Augen und Ohren der Besucher gab es noch einiges mehr zu entdecken: Auftritte von verschiedenen Rapacts und Breakdancern, eine Open Mic Session und ein von Montana ausgerichteter Stylecombat (Graffiti-Wettbewerb) an dem jeder nach vorheriger Anmeldung teilnehmen konnte. Auch …

Hip Hop Jam (in Farbe)

  Fotos von vor zwei Jahren ausgegraben. Jam unter der Brücke. Hip Hop Mukke und Spraysession. Damals Artikel darüber verfasst. Kommt in den nächsten Post. Nicht im Artikel vermerkt, aber besonders auffallend: Die hohe Quote an guddem Schuhwerk. Fancy Treter weit und breit! Auch sonst gings bunt zu. Viele Beats, viele Farben und viel Sonne. Bitte davon mehr in diesem Jahr! Den Spot gibts noch, auch wenn die Bilder von damals mit Bildern von Heute übermalt sind. Alles ist Wandel, wisst ihr ja. Kann man nüscht machen. Nur Fotos gucken und alte Zeiten loben. Wird aber trotzdem nicht Gestern werden. Also – Nase in den Wind und auf zu neuen Jams. See you there! -Over and out-    

Spektakuläre Konzertaufnahmen

Manchmal, da kann ein Bild eine ganze Geschichte erzählen. Du machst diesen einen gelungenden Schuss und der gibt die Stimmung eines ganzen Abends wieder. Hab ick och mal versucht. Versuchen kann ja jeder, wa. Entstanden sind diese beiden – ich weiß Eigenlob stinkt, aber was soll man tun, niemand kann leugnen, dass das excellente Arbeiten sind (das Wort excellent sollte man sowieso viel öfter im Bezug auf sich selbst verwenden (am Besten, während man mit sich selbst spricht) – zutiefst atmosphärischen Bilder. Jetzt lassen sich zwei Thesen aufstellen, entweder der Abend, der auf den Fotos abgebildetet ist, war nicht so berauschend und die Stimmung eher mau. Oder die Fotografin hatte ein Problem mit dem Zielen und hat statt auf die auftretende Band und das Publikum volle Lumme auf die Decke gezielt – und klikk. Ich sag da nüscht zu. Kann sich jeder seine eigene Geschichte ausdenken. So wie er mag. Und wer nicht mag, der lässt es. -Over and out-  

Um’s Eck II

  Neulich auf dem Weg zum alten Mann entdeckt: Es wird ist Frühling. Es grünt und blüht und sprießt und die Sonne kündet von Tagen, an denen schlecht deodorierte Menschen sich in überfüllte Straßenbahn quetschen (man kann der aufkeimenden guten Laune und der Unternehmungslust der Menschen nur mit Pessimismus und Übellaunigkeit etwas entgegensetzen, sonst wird man davon aufgesogen und macht nichts anderes mehr als halbnackt im Park zu tanzen, in Hängematten zu hängen und Erdbeeren zu dinieren und muss dann im Herbst erschrocken feststellen, nichts, aber auch gar nichts gemacht zu haben. Da bleibt dann nur zu hoffen, dass die Kurse des Sommersemester auch im Wintersemester angeboten werden. toi toi toi ) Fred zeigte sich angesichts diese Nachricht wenig begeistert. „Es mag untypisch klingen für ein Faultier“, sagte das Faultier, „aber im Winter, da ist was los auf See, da hat man was zu tun, da kämpft man gegen Wind und Wellen. Im Frühling hört das auf. Keine steife Brise weit und breit. Nur laue Lüftchen. Das ist mir zu langweilig. Ich steche erst wieder …

Ruhe Sendung

Was machen, wenn einem die Worte fehlen? Sich welche ausschneiden. Aus Zeitungen, Zeitschriften und Katalogen. Da gibt’s jede Menge eingängiger Sprüche, Fragen, Überschriften, Weisheiten, Nichtigkeiten – alles was das Herz begehrt. Das kann man dann munter kombinieren. Hab ich gemacht. Kann man lesen. Jetzt zum Beispiel. Da unten. Ich will nicht zu viel versprechen, aber das ist wahre Poesie. Das geht unter die Haut. Das wirft Fragen auf, die einem den Schädel brummen lassen. Das haut einen von den Socken, ob sie Löcher haben oder nicht. Das ändert die Sicht auf die Dinge um dreihundertsechzig Grad. Ganz genau. Also Ruhe, jetzt ist Sendung hier! Glotzpöppel groß und Worte schnabulieren. #superpoet #flowasgoetheflows (# zu machen fühlt sich sowas von lustig an. Ich meine: #, das ist doch total verrückt!!) (Alternativ könnte man auch was anderes schnabulieren. Walnüsse zum Beispiel. Nur das in der Dose, in der bisher immer ein paar leckere Walnüsse auf die grabschenden Hände eines hungrigen Wohnungsbewohner warteten, jetzt gähende Leere herrscht. Aber vielleicht sieht das ja anderswo besser aus.) Täglich mehr als eine …

Seid ihr mit uns down? Oder: Die Schönheit des Imperfekten

[Logbuch]Ahoi Sexy! Manchmal über mein eigene, unglaubliche kreative Geschicklichkeit wundern. Wie gut ist bitte diese Nachbearbeitung des Fotos mit Tesafilm, Edding und besonderer Note: Einem Fussel (oder ist es ein Haar?)? Schon ziemlich derbe. Das kann nicht jeder. Es gibt ja so Menschen, die basteln irgendwas und es wird immer super ordentlich und alles klappt, was sie sich so vorgenommen haben. Ich gehöre nicht dazu. Wie machen die das also? Vielleicht haben die als Kinder mehr geschnippelt und sind auch nicht mit ihrem Finger am Leim kleben geblieben.Ich kann nicht basteln, ich kann weder richtig gerade Kanten mit einer Bastelschere schneiden, noch ordentlich Tesafilmstreifen anbringen oder ordentliche Fragezeichen malen. Mit Glitter und mir verhält es sich wie mit Puderzucker und mir: Am Ende landet immer mehr auf mir, als auf dem Gericht repektive dem Blatt Papier. Das Gute ist, dass ich dann immer Puder parat haben. Oder Glitter. Und am Ende kann man immer noch behaupten, dass das leicht Verrutschte, nicht Perfekte sei so gewollt. Eine Programmatik der Ecken und Kanten aufstellen. Wie sagte doch …