Monate: März 2014

Knutschkugeln

Die Mission, die Pärchen meiner Umgebung und ihre schönen Momente zwischen vier Ecken einzufangen, verläuft bisher sehr gut. Dank hartnäckigen Zückens der Kamera bei jedem Knutschen/Händchen halten/insOhrgeflüster. Zugegeben: Für die betreffenden ist so ein plötzlicher Blitz während des Küssens bestimmt nicht unbedingt förderlich und auch mein ungeniertes Gaffen der Romantik sicher nicht zuträglich. Aber was sein muss, muss sein. Dafür ist die Freude für mich umso größer, wenn nach dem Entwickeln ein paar gute Aufnahmen im Stapel der vielen Fotos finden lassen. So passt denn auch die Phrase des einen Glück, des anderen Leid wie der gute alte Arsch auf den guten alten Eimer. Also, küsst ruhig weiter liebe Freunde. Ich werde da sein und euch ablichten. Und falls die Liebe nicht ewig hält, bin ich auch bereit das ein oder andere Fotos zwecks rituellen Verbrennens zur Verfügung zu stellen (natürlich nur gegen Entgelt, haha). Aber wollen wir mal hoffen, dass ihr für immer Speichel und Schmeichelein austauscht ♥ ♥ ♥ – Over and out –

Bücherliebe

This book is a must – Warum ich lieber für Übergewicht bezahle, als mein Leben mit dem Kindle leichter zu machen: Es ist der Geruch. Jedes Buch riecht anders. Je nach Papier und Verpackung. Je nachdem, ob es neu gekauft oder aus der Bibliothek ausgeliehen wurde.  Und ganz egal, wonach es nun genau duftet, wenn man ein Buch aufschlägt, die Nase zwischen den Seiten vergräbt und tief einatmet – Schon der Geruch ist für mich eine Verheißung. Schon der Geruch bringt mein Herz zum Hüpfen, schon der Geruch gehört zu meinem Leseerlebnis. Der Kindle riecht kaum. Ein bisschen nach Plastik. Und nach dem Ende der Welt, wie ich sie liebe. Aber das könnte auch Einbildung sein. Ich weiß, jung wie ich bin, erwartet man anderes von mir. Tituliert als ‚digital native‘ unterstellt man mir grenzenlose Technikbegeisterung, das IT- Know How von Bill Gates und den Innovationswillen von Steve Jobs. In Wahrheit bin ich altbackener als meine eigene Oma und trotziger als meine pubertierende Schwester: „NEIN! Ich will den Kindle nicht – und auch kein anderes, …

Baklava

Nachts mit M. durch die Straßen gegeistert. Das ist wahrscheinlich das beste am Studium: Man kann zu den unmöglichsten Zeiten zu Abenteuer aufbrechen, weil man auch nur zu den unmöglichsten Zeiten Uni hat. Bei mir fängt kaum ein Kurs vor halb zwölf an. Kunsthochschule eben, die kennen ihre Pappenheimer. Und wahrscheinlich sind die Dozenten selbst auch zu tiefenentspannt oder nachtaktiv oder verpeilt, um schon morgens um acht gepfefferte Vorträge über ästhetische Positionen im 20. Jahd. oder Biopics oder die Kniffe des Keilrahmens zu halten (was natürlich eine reine Hypothese ist, ich will hier ja niemandem unterstellen, er sei ein Morgenmuffel, obwohl er morgens schon mit mehr Elan unterwegs ist als eine Disneyprinzessin beim Singen.). Auch wenn sonst nicht so viel los war, weil in einer Montagnacht, die Meisten wohl doch eher friedlich schlummern, wir waren frohen Mutes und voller Tatendrang. Also rin in die Liebslingslatschen und raus in die Dunkelheit. Sterne zählen, auf leeren Straßen tanzen, die wenigen Passanten erschrecken und zur Stärkung Baklava eintüten (#irgendeinimbisshatimmerauf). Traurigerweise ist mir mein Lieblingszuckerstück entglitten und auf die …