Monate: April 2014

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Über Grenzen gehen

{Warum nicht} Fred sagt, das Anstregendende daran Grenzen zu überschreiten sei, dass man dabei meistens klettern müsse. Oder springen. Oder sich überhaupt irgendwie bewegen. Es überschreite lieber mentale Grenzen, denn dabei könne man gemütlich im Sessel sitzen oder an der Lampe hängen bleiben. “Man macht sich auch nicht die Hände dreckig”, sagt es. Tja, wo die eigenen Grenzen liegen, die es zu überschreiten gilt, das muss natürlich jeder selber wissen. Aber eins ist sicher: hat man einmal den Arsch hochgekriegt und sich selbst überwunden, ist die Belohnung die Euphorie des Triumphes. “Meine Belohnung ist es, dass ich den Arsch eben nicht hochkriegen musste”, argumentiert Fred wie gewohnt stark. Egal, man darf sich auch von den weisen Worten eines Faultiers nicht abhalten lassen. Also: Warum nicht Grenzen überwinden? Zum Beispiel nachts den Zaun um’s Freibad. Das wäre doch mal ein Anfang!

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Auf Schienen tanzen

{Warum nicht} Auf der Straße tanzen?! Und was heißt hier auf der Straße – es ließe sich doch überall tanzen, wenn man den Mut dazu hätte. Warum nicht den Mut haben?! Warum nicht überall tanzen, immer dann, wenn einem danach ist?! Tanzen ist Ausdruck und Freiheit und Lebensfreude und noch so viel mehr. Aprospros Tanzen: Ich steh drauf, wenn Menschen für etwas brennen. Wenn sie sich mit Leidenschaft, mit Begeisterung, mit Verve einer Sache widmen und bedingungslos dahinter stehen. Die dem alten Traum davon, dass Träume in Erfüllung gehen, neuen Glanz verleihen und den Mythos “you can do it, if you really want” mit neuen Heldengeschichten füttern. Die Tänzer in dem Film First Position sind genau solche Menschen. Sie tanzen über Grenzen, über Vorbehalte und Hindernisse hinweg, scheiß auf blutige Zehen und schmerzende Sehnen.  Sehr berührender und inspirirender Film und wenn auch schon etwas älter, doch sehr empfehlenswert.