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Morning Glory

Ich bin ein Morgenmensch. An Tagen an denen ich frei habe, ausschlafen kann, die Sonne in mein Zimmer scheint, wenn ich aufwache – und mir jemand Kaffee ans Bett bringt. All die anderen Tage, die vielen betrüblichen anderen Tage, die an denen Aufstehen eine Pflicht ist, an denen man selber in die Küche wanken muss, um sich den Kaffee zu machen, an denen draußen nichts scheint, weil der Himmel eine betongraue Fläche ist, all diese Tage bin ich morgens ein Zombie. Ein menschenhassender, sein Leben verfluchender Zombie. Ich verstehe diese ganzen Menschen nicht, die morgens schon voller Power sind, vor der Arbeit noch eine Runde joggen gehen und dergleichen absurden Mumpitz veranstalten. Was ich auch nicht verstehe: Diese menschenverachtenden Zeiten zu denen Dinge anfangen. Arbeit zum Beispiel. Dafür war ich immer sehr stolz auf die HBK. Da hatte ich noch nie einen Kurs vor 9:45. Darüber kann man reden. Das kann man machen. Da schmerzt es schon nicht mehr so sehr. Alles vor halb zehn sollte abgeschafft werden. Es ist einfach nicht gesund. Auch wenn ich wenig Hoffnung habe, dass sich dieser Vorschlag durchsetzen wird. Denn das Gute setzt sich nie durch. Fast nie. Immerhin: Ich bin mit Haaren gesegnet, die sich nachts von allein stylen, #wokeuplikethis. Neulich wurde mir gesagt, meine Frisur sähe aus, als hätte ich keinen Spiegel zuhause. Habe ich. Aber Haare kämen kostet Zeit. Und Zeit ist Schlaf. Du brauchst Friseur, ich brauch bloß Schlaf.

Und jetzt – proudly presenting: Ich am Morgen. Eine Galerie über den Zauber des Anfangs. Morgenstund hat Gold im Mund. Oder eben halt nicht, ganz und gar nicht.

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