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28//04//2016

Gute Worte: Schmackofatz, Solide, Gurkenkick, Inbrunst, Zwergnase.

Dieser Welt entkommen wollen. Entfliehen aus den tausendfachen Geflechten. Furchtbar alles. Und überhaupt: Was soll das ganze Theater? Dieser Affenzirkus, dieses Getue. Wenn man nur einmal den Mut hätte, alles umzustoßen, alles auseinanderzunehmen.

Diese Perlmuttmenschen, diese Aalglatten. Wie machen die dies? So adrett, so ordentlich, immer, morgens, mittags, abends. Wenn ich schon wieder aussehe wie ein zerrupftes Huhn, kann man sich in dem Glanz ihrer Haare immer noch spiegeln. Es wird mir ein ewiges Mysterium bleiben. Da gibt es doch einen Trick, eine Zauberei, etwas, in das ich nicht eingeweiht bin, von dem ich nicht weiß. Bügeln würde vielleicht schon etwas ausmachen, die Falten aus den Kleidungsstücken. Blieben aber noch die in meinem Gesicht und die Flecken, die einfach immer von selber kommen.


Alle sprechen über das Wetter. Man ertappt sich selbst dabei. Weil es so leicht ist. Ganz einfach. Trivial. Entblößend, die Faulheit und die Lustigkeit, die fehlenden Ambitionen.

Fragen stellen hilft.

Das Grau ist infernalisch. Aber anderseits auch schön.

Die Anderen nicht ertragen können und sich hinter der Tür verstecken. Bloß Ruhe, endlich Ruhe.

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