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27//05//2016

-Wie das Gefühl sich die Intuition abzutrainieren oder abtrainieren zu sollen mich total blockiert.
Wie alles, was ich bewusst konstruiere sich wie eine Lüge anfühlt.
Wie ich also wieder lernen muss, mich dazu anzuhalten, intuitiv zu handeln.

Was für ein Wahnsinn.

„Wir haben zu spielen.“

Es ist doch total unmögich, alles ernst zu nehmen.

-Es ist so eine Unverschämtheit, das es scheitert zwischen Menschen, obwohl man es doch will. Oder wollte. Und dann vermisst man plötzlich, zwischendurch, mit voller Wucht. Risse im Alltag. Allein darüf muss man schon wieder lieben. Für die Risse.

-Menschen, Menschen, Menschen. Wenn man zu viel Zeit mit ihnen verbringt, weiß man wieder, warum man das nicht wollte.

-Nach einem Tag allein und der Ruhe des Bei-sich-selbst-seins fühlt sich alles so wohlig an. Wie nach einem Tag in der Sonne in die Kühle der Wohnung kommen.

-Jemand erzählt, was über mich erzählt wurde. Ich kann es nicht leiden und keinen Abstand halten. Versuche es mit Säten, die ich mir vorbete. Wichtig ist nur, was du von dir denkst. Es taugt nichts. Also muss ich die Wut aushalten.

-Immer diese Spekulationen, warum man nicht redet. Dass man zu arrogant sei. Zu desinteressiert. Zu dumm. Zu drauf. Nie: Einfach stiller, ruhiger, zurückhaltender, ängstlich.

-Und dann denkt man sich manchmal, bei all diesen depperten Unterstellung: Kein Wunder, dass ich nicht mit euch Trotteln rede. Das ist dann doch Überheblichkeit.

-Diese Kaputtheit von Menschen, das Traurige, das Gebrochene. Wie man es gleich spürt und sofort mit einer Decke umhüllen und eine Tasse Tee reichen möchte. Aber auch weiß, wie lachhaft das wäre. An den Stellschrauben des Seins müsste man drehen. Nicht weniger.

-Ein Kind hüpft in den Baumarkt hinein und wieder hinaus. Dabei sagt es „Hallo“, sehr nett. Man müsste mehr hüpfen, jetzt gleich.

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