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No, No, No.

„Ich vermisse meine Freunde“, sagt das Faultier.
„Ich auch“, sage ich.
„So gefällt mir das alles nicht“, sagt das Faultier, „alles schön und hell hier, aber in meinem Inneren schaut es dunkel aus.“
„Oh“, sage ich, „solche Töne von dir?“
„Ich mag ja flapsig sein manchmal, aber ich habe auch ein Inneres.“ Das Faultier verschränkt die Arme.
„Was tun?“, frage ich.
„Eingestehen, dass alles eine Scheißidee war und die Sache wieder rückgängig machen.
„Ach“, sage ich, „gib dem Ganzen doch noch eine Chance.“
„Keine Chance für Scheiße“, sagt das Faultier.
Ich nicke, weil es Recht hat.
„Also alles wieder rückgängig?“
„Auch sich wieder umzudrehen ist von der Gegenwart her gesehen eine Vorwärtsbewegung.“
„Na dann.“
„Geile Scheiße!“, jubiliert das Faultier und zieht einen Rucksack unter dem Bett hervor.
„Meine Sachen sind gepackt“, sagt es, „komm, gehen wir nach Hause!“

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