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Seid ihr mit uns down? Oder: Die Schönheit des Imperfekten

[Logbuch]Ahoi Sexy!

Manchmal über mein eigene, unglaubliche kreative Geschicklichkeit wundern. Wie gut ist bitte diese Nachbearbeitung des Fotos mit Tesafilm, Edding und besonderer Note: Einem Fussel (oder ist es ein Haar?)? Schon ziemlich derbe. Das kann nicht jeder. Es gibt ja so Menschen, die basteln irgendwas und es wird immer super ordentlich und alles klappt, was sie sich so vorgenommen haben.
Ich gehöre nicht dazu. Wie machen die das also? Vielleicht haben die als Kinder mehr
geschnippelt und sind auch nicht mit ihrem Finger am Leim kleben geblieben.Ich kann nicht basteln, ich kann weder richtig gerade Kanten mit einer Bastelschere schneiden, noch ordentlich Tesafilmstreifen anbringen oder ordentliche Fragezeichen malen. Mit Glitter und mir verhält es sich wie mit Puderzucker und mir: Am Ende landet immer mehr auf mir, als auf dem Gericht repektive dem Blatt Papier.
Das Gute ist, dass ich dann immer Puder parat haben. Oder Glitter. Und am Ende kann man immer noch behaupten, dass das leicht Verrutschte, nicht Perfekte sei so gewollt. Eine Programmatik der Ecken und Kanten aufstellen.
Wie sagte doch Nam June Paik? 

„Wenn zu perfekt, dann liebe Gott böse“

 Wisst ihr Bescheid. Das soll sowas von so. Das ist alles Teil eines großen (wenn auch zerknitterten) Plan.
-Over and out-

Ps. Was ist eigentlich das Gegenteil von perfekt?! Ich habe mich für imperfekt entschieden. Hab ich einfach mal. Hab die neue Bedeutung mit Tesa an das Wort geheftet. Mit Knitterfalten, oh ja!

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