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Monkey Man/ Erfahrungsbericht.

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Sonntagmorgen. Katerkopf. Die letzte Nacht schmerzt bis in den kleinen Zeh, der Atem riecht wie eine Schnapsfabrik und selbst mit den Nasenflügeln zu wackeln tut weh.
Was tun?
Weiterschlafen?
Konterbier trinken?
Den Kopf über die Toilette hängen?
Alles schön und gut. Aber das wirklich wahre, einzig hilfreiche Mittel lautet: Hochseilgarten.
Was gelogen ist. Total gelogen. Es gibt ungefähr nichts Schlimmeres. Deswegen musste mein guter Freund N. nach der ersten Route aufgeben und während des Kletterns davor tapfer runterschlucken, was sich seinen Weg nach draußen zu bahnen drohte. Überhaupt ist das ja auch ganz unverantwortlich und man sollte stets ganz nüchtern klettern. Echt jetzt, ist doch klar und eh, wer ist so unmenschlich und überredet Menschen am Sonntagmorgen zum Klettern?
Ich.

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Weil es furchtbar lustig ist, sie über die Bretter stokeln und verzweifelt an den Seilen hängen zu sehen, während man selber beim Rutschen auf den Knie merkt wie verdammt alt man doch geworden ist. Anblicke und Erkenntnisse, die es einen fast vergessen machen wie teuer der Spaß doch ist. Das ist nämlich echt ein Manko. Andererseits motiviert es Menschen wie N. trotz schwerer Übelkeit doch noch mal an einer der endloslangen Strickleitern den Baumkronen entgegen zu klettern.

Und man bekommt einen Euro Rabatt, sollte man mit dem Fahrrad angereist sein. Das macht den Bock dann aber auch nicht weniger fett. Außerdem muss man dann eben die ganze Strecke mit dem Fahrrad fahren und man kann ja vieles verlangen von den armen, geschundenen Partygängern, aber irgendwann langt’s auch. Wir mussten also den vollen Preis zahlen. Dafür halten die Seile und sehen die Helme besonders super aus und hin und wieder kommt ein Spaziergänger vorbei und lacht einen ein bisschen aus.
(Hier hat der ganze Schabernack stattgefunden: http://www.monkeyman.eu/standorte/braunschweig-westpark/ )
klettern

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