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Living life golden

Es gibt so ne Alben und solchne Alben und noch ganze andere. So ne Alben, da kommen so ein zwei Tracks richtig fett, ein paar sind ganz nice und der Rest eher mau. Dann sind da solchne Alben, die mag man überhaupt nicht. Und die ganz anderen? Die ganze anderen sind feinste Perlen, höchster Hörgenuss, jeder Track ein Treffer und dein Herz hüpft im Beat. Alles stimmt und das Ding läuft auf Dauerschleife. Alben dieser Art passieren nicht jeden Tag, auch nicht jeden zweiten. Sie kommen selten, aber wenn, dann schlagen sie richtig ein. Und für einige Tage beginnt man jedes Mal zu schweben, wenn der Beat einsetzt.

Elliphants Album LIVING LIFE GOLDEN ist so ein Album. Für mich definitiv ihr Bestes bisher. Der Name ist Programm, denn beim Hören legt sich eine feine Schicht Gold über das eigene Leben, beginnt alles zu schimmern und in der Sonne zu funkeln. Genau so ein Album ist das. Es serviert dir von vorne bis hinten goldenen Schimmer und macht jeden Moment erhabener. Egal, ob du gerade auf dem Scheißhaus sitzt oder der Liebe deines Lebens begegnest.

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Mittagabendessensnackmack.

Liebe ist auch eines der großen Themen dieses Albums. Genauer gesagt: Liebe machen. Ob Booty Call oder Löffelchenstellung – Elliphant geht selbstbewusst und cool mit den Bedürfnissen um, die wir alle haben und scheut sich auch nicht, explizit einzufordern, was „sie“ will. Allein dafür hätte das Album schon einiges an Lob verdient – aber das macht ein Album noch nicht zu einem Juwel. Hier  stimmt halt auch alles andere: Beats, Flow, Featureparts. Ich liebs jedenfalls.

Auch sehr geil: Elliphant live. Wir waren im Gretchen in Berlin und es war sehr sehr sehr fein. Ein Konzert ganz nach meinem Geschmack: kleine, feine Location, entspannte Atmo, die Künstlerin gut drauf, eine riesen Discokugel und zwischendrin auf den Schultern von meinem Boy. Viel mitgesungen und danach gabs Gemüsedöner mit Halkoumikäse <3

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Leider gibts vom ganzen Elliphant-Konzert-Berlin-Trip nur drei Bilder. Die restlichen Aufnahmen hat die Einwegkamera zu Nichte gemacht. In Echt waren wir auch nie in Berlin oder auf einem Konzert, wir haben bloß mal bei Deniz um die Ecke Döner gesnackt und machen jetzt einen auf den, Berlin und Konzert und so.

Außerdem eine Neuentdeckung – Finna war „Vorband“ und nicht nur sehr cool drauf, mega authentisch und sweet aufgeregt, sondern hatte auch ein dope Attitude und den nicesten Tune übers Mamasein überhaupt im Gepäck. Wer mag checkt sie aus: https://www.facebook.com/finnaluxus

(Yo ich weiß, der Post kommt hundert Jahre zu spät und so. Nichts mit Aktualität, aber am Puls der Zeit zu sein ist einfach viel zu anstrengend.)

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