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Summerjam


Nicht mehr lang, dann gehts los. Ich möchte mich fast dazu versteigen, es als die allerbeste Zeit im Jahr zu titulieren. Bis es endlich losgeht, vertreibe ich mir die Zeit damit, Listen zu schreiben. Zum Beispiel eine Liste der absolut fabelhaften, aber nicht notwendigen Dinge, die es für ein Festival braucht:

  1. Eine Luftmatratze
  2. Ein Kopfkissen
  3. Eine Bettdecke in Jackenform
  4. Ein Trampolin
  5. Eine Hängematte
  6. Ein Fahrrad
  7. Eine Gartendusche/ einen aufblasbaren Swimmingpool
  8. Marshmallows und Gaskocher
  9.  Seifenblasen-/Wasserpistole
  10. Ein Schlauchboot
  11. Einen Generator
  12. Eine Zuckerwattemaschine

 Was es hoffentlich nicht braucht, ist ein Regenschirm, wobei ich beim Blick aus dem Fenster nicht sicher sagen kann, ob dieser Wunsch in Erfüllung gehen wird. Es ist herbstlich grau und es nieselt. (Vielleicht hätte ich dem Herbst doch nicht von meiner gelegentlichen Sehnsucht schreiben soll. ).
Fred sagt, ich solle noch Faultier auf die Liste schreibe. Es sei nämlich nicht notwendig, aber absolut fabelhaft ein Festivalfaultier als Begleitung zu haben.
„Ob dem wirklich so ist, das wird sich noch zeigen“, sage ich.
„Deine Mudder wird sich noch zeigen“, sagt Fred, der Witze gerne dann macht, wenn sie eigentlich schon so richtig alt, überstrapaziert und unwitzig sind.
„Je unwitziger, desto witziger! Je überstrapazierter, desto besser!“, sagt Fred und hält einen Vortrag über den Zwang nach dem neuen in unserer Gesellschaft und warum Altes aufzugreifen auch eine Form des Protestes ist und … Ich nicke irgendwann ein, was Fred nicht zu bemerken scheint, und träume von Faultieren auf Festivals und wie wir mit dem Fahrrad über das Gelände flitzen, vorbei an allen, die zu Fuß laufen müssen und schon keine Kraft mehr haben…
– Over and out –

 

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