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Piept’s?

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“Kind, was hast du denn für Haare?”
“Wenn ich deine Eltern wäre, ich würde mir Sorgen machen – das sieht alles so nach Drogen aus…”
“Eh! Rasterfari!”
Neue Frisur, neue Sprüche. 
Haare sind eine heikle Sache. Und damit meine ich keinesfalls Bad Hair Days. Sondern die Wahl des Kopfschmuckes an sich. Die ist nämlich im doppelten Sinne eine haarige Angelegenheit.

 Der Spruch sollte nicht lauten, du bist, was du isst. Sondern: Du bist, wie deine Frise sitzt. Die Leute können dir eben nicht in den Kopf gucken, deswegen gucken sie dir auf den Kopf, um sich ein Bild zu machen. Aber weil die Bunststifte knapp sind (es scheint zumindest so) oder vielleicht auch, weil Nuanen und Schattierungen so schwierig zu malen sind, wird das meistens schwarz weiß und eindimensional.

Jetzt könnte man einfach seine Lehre aus der von Darwin ziehen, ebendieses auch in der Mitte des Kopfes mit dem Scheitel tun und dann ein Glätteisen anlegen, um auch die letzte Gefahr einer “schlechten” Beurteilung seitens der Mitmenschen auszubügeln.
Leider ist das dann ungefähr so spannend wie die Verfilmung eines Rosamundepilcherromans. Dabei können ebenso wie Literatur(-verfilmungen) auch Haare mehr, als nach den ewig gleichen Mustern angelegt werden. Zum Beispiel Vögel beherbergen, Quatsch und Spaß machen und als Schal dienen.

Dass einige ältere Damen, halbstarke Dumpfbacken vorm Club und sonstige Personen der Fraktion “das äußere Erscheinungsbild sollte möglichst nichtssagend sein und wenn es doch was verlauten lässt, dann bitte die bedingungslose Partizipation an allgemeinen Standarts”, deswegen mehr oder minder kluge Sprüche ablassen, muss man dafür wohl (leider) hinnehmen. Vielleicht würde es helfen, ihnen ein paar Buntstifte zu schenken. Vielleicht auch, wenn sie sich eine neue Frisur machen. Wie man hört, ist es bei vielen Sitte, so einen neuen Lebensabschnitt einzuläuten. Und auf Sitten stehen sie doch!

 

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