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Einige Notizen zu deiner Ankunft und erneuten Abwesenheit.

So nämlich:

– Mit dir ist gut Möhrchen essen. Das geht aber nur, wenn du da bist. Ansonsten bleibt mir nichts, als mein Kauen per What’s App Sprachnachricht an dich zu schicken. Das kracht so schön. Aber nur einseitig.
– Sie ist da, da und bist nicht mehr allein, allein. Was ja eigentlich nicht stimmt, denn allein bist du nie gewesen. Was aber auch schon stimmt, denn weil sie nicht da war, warst du es doch.
– Und plötzlich ist der Tag und plötzlich ist die Stunde und plötzlich sind es nur noch Minuten und dann fügt sich die Welt wieder zusammen.
– Abschiede sind immer dann am Schönsten, wenn sie aufgehoben werden. Denn wenn ein Ganzes, die Summe seiner Teile ist, ist es nur dann Ganz, wenn alle Teile vorhanden sind
– Minus sie (also du), das ist nichts Halbes, nichts Ganzes, ist schlicht nicht schön und wer was gegen Euphemismen hat, sagt einfach: Scheiße.
– Was aber nicht ok ist, ist dass du dich gleich wieder auf die Socken machst. Ich bekomme dann kalte Füße und ein kaltes Herz. Wobei ersteres nicht an zweiterem liegt, sondern an dem Mangel an Socken. Und zweiteres nicht an ersterem, sondern an deiner Abwesenheit.
– Wärst du hier, könnte ich dich fragen, ob man ersteres und zweiteres groß oder klein schreibt.
– Es ist so sexy, dass du gut in Rechtschreibung bist. Aber nur bei dir. Weil du dazu keine Brille trägst, glaube ich.
– Deinem Zimmer ist auch kalt, weil es zum Wäschezimmer degradiert wurde und die ganze Zeit das Fenster offen ist.
– Wenn du eine Olive wärst und ich Salvador Dali, ich würde dich essen.
– Draußen kläfft der Scheißköter, den du genauso hasst wie ich. Mit wem hassen, wenn du weg bist?

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