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Gina goes green…

… Ich jetzt auch.

Ja, ich bin eine begnadete Zeichnerin!

Die liebe Gina von ofrootsandroads.com hat sich gleich mal zu Beginn des Jahres eine Challenge gestellt:

Für die nächsten 90 Tage will ich mich komplett pflanzlich
ernähren und dabei auch von möglichst wenig verarbeiteten Lebensmitteln.
Es soll viel mehr selbst gekocht werden und ich werde regelmäßig ein
Chaos in der Küche veranstalten. Ich will mich nicht ständig davon
leiten lassen, was gerade “einfach” oder “bequem” ist. Stattdessen,
fordere ich mich selbst heraus, wohl wissend, dass es das Beste ist, was
ich derzeit für meinen Körper und meine Seele tun kann. (den ganzen Artikel gibts hier)

Damit hebt sie ihre Begeisterung für grüne Smoothies auf ein neues Level. Hier jetzt eine lange Abhandlung darüber zu schreiben, wie grundlegend, wichtig, bedeutend, essentiell Ernährung für jeden einzelnen ist, das kann ich mir wohl sparen. Das weiß doch jeder, oder?

Oder vielleicht auch nicht. Ich zum Beispiel weiß es eigentlich und handle trotzdem oft nicht danach. Aus Gewohnheit, nehme ich an, und ja,ja, ich gestehe vor allem auch aus Faulheit. Nicht so sehr, weil ich der festen Überzeugung bin, Fertigessen und Fettigessen sei das Leckerste überhaupt. Im Gegenteil, wenn mir jemand dreimal am Tag eine frische Mahlzeit zubereiten würde, ich wäre absolut dabei und die Erste, die reinhaut.

Komisch eigentlich, dass man (also in diesem Fall: ich) sich so schwer damit tut, mit der gesunden Ernährung. Als wäre es tatsächlich eine solche Herausforderung. Schwer ist es nämlich eigentlich nicht, wenn man mal genau überlegt. Schon ein paar kleine, einfache Regeln bieten eine gute Orientierung. Zum Beispiel: Iss natürlich und frisch (keine Zusatzstoffe, wenig schon Verarbeitetes…)Iss bunt (nein, keine Smarties, sondern Obst und Gemüse!). Verschiedene Farben werden von unterschiedlichen
sekundären Pflanzenstoffen hervorgerufen und die haben positive Auswirkungen auf unseren Organismus. Iss fünf Portionen Obst (2) und Gemüse (3) am Tag. Ein Portion entspricht dabei einer Handfläche der jeweiligen Person. 

Klar, das ist jetzt etwas runtergebrochen, der Sachverhalt komplexer, da gibts noch mehr und man kann sich noch viel intensiver mit dem Thema auseinandersetzen. Aber so für den Einstieg ist es doch schon mal was.

Wer lesefaul ist, kann sich übrigens auch gut über Youtube informieren. So hat diese Dame ein lustige Methode, ihr Essen nach der Ähnlichkeit zu bestimmten Körperteilen auszuwählen: klikk. Und dieser Arzt spricht über die Vorteile einer gesunden und die verheerenden Nachteile einer ungesunden Ernährung: klikk. Das sind nur zwei Videos von einer vermutlich unzählbaren Menge.

Jedenfalls: So schwer ist es gar nicht und es immense Vorteile sich gesund zu ernähren. Also warum nicht mit Gina mitziehen und eine grüne Ära beginnen (allerdings werde ich wohl nicht auf Eier und Fisch verzichten). Allerdings ist einfach nur nachmachen  ja ein bisschen öde. Deswegen habe ich mir einen kleinen Zusatz überlegt: Ich will es nicht nur innen grün, sondern auch außen. Ich möchte ausprobieren, inwieweit man die ganzen künstlichen Pflegeprodukte durch natürliche Produkte ersetzen kann. Und da geht so einiges! Allein Kokosöl kann über Conditioner bis hin zum Rasierschaum eine Menge Krams aus dem Bad substituieren. Mehr dazu: klikk.

Also: Let’s go green. Ich sortier jetzt meinen Badezimmerschrank und gurgel mit Öl. Und ihr so?

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