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Täglich

Es schneit und niemand will mit mir vor die Tür gehen. Dabei ist es das Schönste überhaupt.

Alleine Schneeflocken fangen geht auch, es bleibt auch mehr für einen selbst übrig, ist aber irgendwie nicht ganz so schön und beim Schneeengel machen wird man ganz alleine seltsam angeschaut und kann bloß so vor sich hin lachen. Das irritiert die vorbeikommenden Leute enorm. Was solls, yolo und so weiter. Kann man ja heute als Entschuldigung für alles verwenden.
Natürlich ist der Schnee am nächsten Tag weg. Es graupelt nur noch und alles ist Grau in Grau. Dafür hat L. eine Überraschung parat: Sie hat es endlich vollbracht und ihre Unterwasserkamera zum Entwickeln gebracht. Jetzt steht sie mit dem Packen Fotos in meinem Zimmer. Gruß aus dem letzten Sommer, sozusagen. Bisschen das Fernweh befeuern, bisschen in Erinnerungen schwelgen. Bisschen davon träumen in Hängematten zu hängen und auftauchendes U-Boot zu spielen. Bisschen über seltsame, aber sorgsame Kopfbedeckungen lachen. Bisschen darüber staunen: So braun war man mal.
Rototom, es war so schön mit dir.

 

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