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Keine Arme, kein Fang

Das Faultier und ich fahren Snowboard. Das heißt: Ich fahre Snowboard und das Faultier sitzt auf meinen Schultern, grölt „Skifoan“ und immer nur das eine Wort, weil es den restlichen Text nicht kann, trinkt Obstler aus seinem Flachmann, bewirft Skifahrer mit Schneebällen und prostet sich für jeden Treffer selbst zu. Die Schneebälle hat es in meiner Kapuze gelagert. Bei jedem Stop sorgt es für Nachschub.

Auf die Frage danach, ob es nur einzelne oder alle Skifahrer im generellen zum Ziel erklärt hätte antwortet es mit: „Nur die mit den Spaßmützen. Oder die, die so aussehen, als würden sie hässliche Spaßmützen aufsetzen, wenn der Helm runter ist. Unter diese Kategorie fallen meiner Meinung nach so gut wie alle.“

Es wirft einen weiteren Ball und trinkt noch einen Schuck. Dann klopft es gegen meinen Helm.
„Du“, sagt es, „fahr mal schneller. Eine Horde Skifahrer ist hinter uns her.“
Ich gebe mir alle Mühe zu beschleunigen, während das Faultier sich den Skifahrern zu wendet und ihnen die Faust entgegenreckt.
„Ihr werdet uns niemals in die Hände bekommen“, schreit es, „weil ihr da schon die Skistöcke mit festhaltet.“

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