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Das Schönste, das bin ich.

Das Faultier ist weg. Es hat mir eine Karte geschrieben. Vorne ist das Meer drauf, Sonnenuntergang, alles sehr harmonisch. Hinten ein wütender Text, alles sehr disharmonisch.

„Na toll. Danke. Vielen, vielen, vielen Dank. Da weiß ich ja jetzt, wo ich stehe. Bei dir. Also wortwörtlich und im Herzen. Nicht nur, dass du dich schon ewig und hundert Tage nicht mehr mit beschäftigt hast, nein, du ersetzt meine Geschichten durch die irgendwelcher ausgedachter Halunken, die den Untergang der Welt befeuern. Wen interessiert das, wenn er auch etwas über das dopste Faultier überhaupt lesen kann? Stattdessen kriegen meine glorreichen Geschichten nun einen dieser Larifariplätze am Ende der Seite. Soweit reicht die Aufmerksamkeitsspanne des gemeinen Users doch gar nicht, um sich bis nach unten zu scrollen. Bis dahin hat der doch längst keine Geduld mehr und es ist ihm eingefallen, dass er lieber Porno will. Und selbst wenn beides nicht zutrifft, dann gibt er auf, weil er so deprimiert ist, von all dem trostlosen Kram, den er vorher auf dieser Seite hier lesen musste. Ohne zu wissen, dass das Schönste am Schluss kommt. Und das Schönste, das bin ich. Leider scheinst du das nicht zu schätzen wissen. Deswegen bin ich erstmal weg und bleibe so lange, bis du einsiehst, was du an mir hast. Wenn das soweit ist, lass es mich wissen.
Es grüßt dich mit viel Wut und ein paar Tränen, das Faultier.
Ps. Aber nicht zu schnell, ich bin in Holland und das Gras ist ziemlich geil.“

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